Aufbauend auf dem Ausbildungsberuf und der ausgeübten Tätigkeit, ermöglicht eine Techniker Weiterbildung stark verbesserte Chancen auf einen gut bezahlten und besseren Job.

Bei der Wahl Ihrer Studienrichtung können Sie aus einer großen Anzahl von Fachrichtungen wählen. Angefangen mit dem Bautechniker über den Mechatronik Techniker bis hin zum Telekommunikationstechniker werden Weiterbildungen aus allen Interessensgebieten an akkreditierten deutschen Lehrinstituten angeboten.


Am meisten profitieren Sie von einer Techniker Weiterbildung, wenn Sie:

 

  • Ihre augenblickliche Position festigen wollen
  • Innerhalb Ihrer Firma aufsteigen wollen
  • Mehr Gehalt ausgezahlt bekommen wollen
  • Einen besseren Job bekommen wollen
  • Sich an neue Entwicklungen anpassen wollen

Eine Techniker Weiterbildung ermöglicht es, auf dem Ausbildungsberuf und der ausgeübten Tätigkeit aufbauend, seine Fähigkeiten zu erweitern. Somit verbessern Sie Ihre Chancen auf einen besser bezahlten Arbeitsplatz erheblich. Der Abschluss der Ausbildung zum Techniker qualifiziert für eine Tätigkeit im Bereich zwischen Meister und Ingenieur.

Welche Formen der Techniker Weiterbildung gibt es?

Die Techniker Ausbildung dauert  zwei oder vier Jahre, je nachdem, ob man sich für eine Vollzeit- oder Teilzeit-Ausbildung entscheidet.

  1. Techniker Fernstudium
    Bei dieser Möglichkeit wird der Lehrgang hauptsächlich online und im Selbststudium durchgeführt. Hier erhalten Sie Zugang zu dem virtuellen Online-Campus Ihres gewählten Lehrinstituts, wo Sie mit anderen Lehrgangsteilnehmern und Dozenten in Kontakt treten und an den Kursen teilnehmen. Ist von Vorteil, wenn man auf das Geld vom Job angewiesen ist und keine Möglichkeit hat, an Wochenenden oder abends an einem Unterricht teilzunehmen. Man kann halt dann lernen, wann man Zeit hat, und es einem am besten passt.
  2. Techniker Teilzeit – berufsbegleitend absolvieren
    Bei dieser Variante werden Sie Ihren Job weiterhin ausüben und den Kurs mit Abend- oder Wochenendveranstaltungen absolvieren. Hier gibt es den Vorteil, dass man weiterhin in seinem Job arbeiten kann, um Berufserfahrung zu sammeln oder das nötige Geld für die Weiterbildung zu verdienen.
  3. Techniker Vollzeit
    Hier schreiben Sie sich an einem Lehrinstitut ein, und nehmen für die Dauer der Weiterbildung an den Vorlesungen und am Unterricht in dem Lehrinstitut teil. Hat zum einen den Vorteil, dass man sich voll und ganz auf sein Studium konzentrieren kann. Zum anderen verringert sich die Studienzeit im Vergleich zum Teilzeit- oder Fernstudium um die Hälfte.

Techniker Schulen

Bei der Wahl der Technikerschule sollte man einige Punkte genau beachten. Wichtig ist zum Beispiel die Akkreditierung der betreffenden Akademie oder Fern-Uni. Denn nur mit einem anerkannten Abschluss, wie "Staatlich geprüfter Techniker", besteht die Möglichkeit der Verbesserung der eigenen Arbeitssituation. Diese hier aufgeführten akkreditierten Lehrinstitute können Ihnen mit einem Vergleich der Leistungen und Kosten helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Wie finde ich die richtige Ausbildung für mich?

Um den richtigen Lehrgang zu finden, sollte man sich erst im Klaren darüber sein, was man sich von dieser Weiterbildung verspricht. Meist ist es notwendig, den Techniker in dem Beruf zu erwerben, in dem man seine Ausbildung absolviert und Berufserfahrung gesammelt hat. Die dabei erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten helfen oft während der Techniker Weiterbildung.

Die verschiedenen Lehrinstitute haben sich auf bestimmte Lehrgänge spezialisiert. Daher ist es eine gute Idee, sich bei so vielen Lehrinstituten wie möglich zu erkundigen, um genau den richtigen Lehrgang zu finden. Ein weiterer Grund dafür, sich bei möglichst vielen Lehrinstituten zu erkundigen, ist die Tatsache, dass sich die Lehrinstitute in der Gliederung des Lernstoffs und bei den Preisen stark unterscheiden.

Unterschiede zwischen den Titeln "Staatlich geprüfter Techniker" und "Staatlich anerkannter Techniker"

Der Unterschied besteht darin, dass die Weiterbildung als  "Staatlich geprüfter Techniker" nach einer vom Staat konzipierten Ausbildungs- und Prüfungsordnung durchgeführt wird.

Beim "Staatlich anerkannten Techniker" wird hingegen die Ausbildungs- und Prüfungsordnung von den Schulen selbst erstellt. Diese müssen dann von der zuständigen Schulaufsichtsbehörde genehmigt werden.
Diese Variante gibt es nur in wenigen Bundesländern (Baden-Wüttemberg, Berlin), also nicht bundesweit – darum ist der Abschluss "Staatlich anerkannter Techniker" rein rechtlich betrachtet nicht bundesweit anerkannt.

Der "Staatlich geprüfter Techniker" ist darum höher einzustufen als der "Staatlich anerkannte Techniker". Die beiden Abschlussvarianten werden strikt unterschieden. Die Abschlussbezeichnungen werden auf den Zeugnissen genau genannt. Ein "Staatlich anerkannter Techniker" darf sich also nicht als "Staatlich geprüfter Techniker" bezeichnen.

Zulassungsvoraussetzungen zur Techniker Ausbildung

Bei den Zugangsvoraussetzungen einer Techniker Ausbildung kommt es oft darauf an,  welche Fachrichtung Sie wählen. Der beste Rat, den ich da geben kann, ist, direkt beim Lehrinstitut nachzufragen oder dessen Webseite zu besuchen. Dabei lohnt es sich auch, Lehrinstitute aus verschiedenen Bundesländern miteinander zu vergleichen, da die Zugangsvoraussetzungen auch von Bundesland zu Bundesland abweichen können.

Die Grundvoraussetzung für eine Weiterbildung zum Techniker ist eine bereits abgeschlossene Ausbildung im technischen Bereich mit anschließender mindestens einjähriger, besser mehrjähriger Berufstätigkeit. Falls keine abgeschlossene Ausbildung in einer bestimmten Techniker-Fachrichtung nachgewiesen werden kann, ist es auch denkbar, dass man mit dem Nachweis einer 7-jährigen dokumentierten qualifizierten Tätigkeit den Zugang für eine Prüfung zum Techniker erreichen kann.
Um einen schnellen Überblick zu bekommen, habe ich Ihnen hier ein paar Lehrinstitute aus verschiedenen Bundesländern aufgelistet. Jeder Link wird Sie gleich zu den verschiedenen Techniker Lehrgängen der jeweiligen Institute bringen, wo Sie sich über die verschiedenen Kurse direkt informieren können.

Jobchancen nach der Ausbildung

Der Abschluss der Ausbildung zum Techniker qualifiziert für eine Tätigkeit im Bereich zwischen Meister und Ingenieur.

Schon vor der Krise herrschte in Deutschland akuter Fachkräftemangel. Um die Unternehmen jetzt aus der Krise zu geleiten und für die Zukunft sicher aufzustellen, braucht man nicht nur ein paar Fachkräfte mehr, sondern es sind Mitarbeiter gesucht, die Probleme selbstständig erkennen und die Problemlösungen zielgerichtet vorantreiben. Als staatlich geprüfter Techniker sind Sie die perfekte Besetzung für alle Bereiche in der mittleren Führungsebene. Aber auch auf Berufseinsteiger mit technischer Ausbildung warten weiterhin gute Karrierechancen.

Fortbildungssmöglichkeiten nach dem Abschluss

Da Fortrbildung nie schaden kann, gibt es auch nach dem Abschluss Möglichkeiten, sich noch weiter zu qualifizieren.

Der Technische Betriebswirt verbindet die technischen Grundvoraussetzungen mit betriebswirtschaftlichen Eigenschaften. Dieses spezielle Wissen an der Schnittstelle zwischen Technik und Betriebswirtschaft ist für viele Betriebe heutzutage unverzichtbar.